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Klassische Neugeborenenbilder sind wunderschön, keine Frage. Aber wie das so ist mit kreativer Arbeit – sie passen nicht zu jeder Familie. Nicht zu jeder Situation oder zu jedem Baby. Müssen sie ja auch gar nicht. Genauso schön kann es sein, an einem sonnigen Vormittag eine kleine Familie zuhause zu besuchen und für ein Weilchen zuzuschauen in ihrem neuen, veränderten Leben mit Baby. Füttern, wickeln, herumtragen, zwischendurch ein wenig Home Office, umziehen, schlafen legen. Und vor allem – ganz viel Kuscheln.

Ein solches Shooting ist jedes Mal ein Vertrauensbeweis. Oft genug nicht nur Beweis, sondern auch Vertrauensvorschuss, denn viele Familien treffe ich zu diesen Terminen zum ersten Mal. Darf dabei sein in Momenten, die sehr persönlich sind, sehe vielleicht auch das (ganz normale!) Chaos in einem Haushalt mit Baby. Höre Geschichten aus der ersten Zeit mit dem Nachwuchs, bekomme Fragen gestellt, die ich mal mehr, mal weniger kompetent beantworten kann (Standardantwort, die mich dreimal durch die Babyzeit gebracht hat – „Hör auf dein Bauchgefühl!“). Komme als Fremdkörper in diese Babyblase und freue mich unfassbar, wenn die Atmosphäre entspannt und gelassen, herzlich und vertraut ist. Denn nur so entstehen Bilder, die das Ankommen zuhause vermitteln können.

Genauso war es bei Mina. Danke, ihr Drei.

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